Friedrich III. (1415-1493)
Mehr als ein halbes Jahrhundert (1440-1493) Herrscher des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, das er nach dem Tod des auch die ungarische Königskrone tragenden Kaisers Albert II. (1437-1439) übernahm . Er wurde 1452 als letzter Kaiser in Rom gekrönt. Friedrich und der ungarische König Matthias Hunyadi (1458-1490) waren zwar politische Gegner. Dennoch gelang es Matthias im Jahr 1463, dem Kaiser die 1440 gestohlene hl. Krone Ungarns für 80.000 Goldforint "abzukaufen". Gleichzeitig gab der ungarische Monarch in dem in Wienerneustadt geschlossenen Vertrag (1463) erstmals das Versprechen, daß, sollte er selber ohne männlichen Nachkommen sterben, Kaiser Friedrich oder dessen Sohn, Erzherzog Maximilian, den ungarischen Thron erben würden. Zuvor besetzte Matthias 1485 aber noch Friedrichs Residenzstadt Wien. Daher blieb die Erlangung der ungarischen Krone von der Herrschaftszeit Friedrichs bis 1526 eines der wichtigsten Ziele der Habsburger.
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