Bootsflottille
Auf den Segelbooten der Donauflottille dienten Fußsoldaten. Im 16. Jahrhundert bestand die Besatzung eines solchen Segelboots aus 33 Soldaten, die ein sog. Woiwode befehligte. Im mittelalterlichen Ungarn leisteten diese Bootssoldaten in den Grenzburgen am unteren Donauabschnitt Dienst, im 16.-17. Jahrhundert dagegen in erster Linie in Komarn und Raab. Sie bildeten innerhalb des Militärs der Grenzburgen eine besonders privilegierte Schicht, denn ihr 1525 von Ludwig II. ausgestellter Freibrief wurde 1554 auch von König Ferdinand I. (1526-1564) bekräftigt. Im 17. Jahrhundert baute man neue Schiffstypen und danach änderte sich auch der ungarische Name dieser Schiffsbesatzungen.
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