Türkenhilfe
Im 16.-17. Jahrhundert von den Ständen des römisch-deutschen Reichs, der österreichischen Erbländer, Böhmens, Mährens und Schlesiens gezahlte Hilfe, um den ungarländischen Grenzschutz gegen die Türken aufrecht zu erhalten. Nachdem Ungarn ihre Länder vor den Türken schützte, leisteten sie mit diesen regelmäßig (wie Steuern) angebotenen Hilfen ihren Beitrag zur Verteidigung. Ohne diese Summen wäre es nicht möglich gewesen, die Besatzungen der Grenzburgen zu besolden und das Grenzburgensystem instand zu halten, d.h. also, der türkischen Eroberung Einhalt zu gebieten.
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