Aufstand der Szekler

Burg von Székelyudvarhely
Im Jahr 1562 erhob sich das Szeklertum, um gegen den Verlust seiner Privilegien, die ständig wachsenden Steuerlasten und die Verpflichtung der gemeinen Szekler zu Frondiensten anzukämpfen. János Zsigmond besiegte die Aufständischen bei Kisgörgény und berief im Juni 1562 eine Versammlung nach Schässburg ein, die die Angelegenheiten der Szekler regeln sollte. Die hier gefaßten Beschlüsse beraubten das Szeklertum seiner sämtlichen Privilegien und fixierten auch die Existenz der Szekler Leibeigenschaft endgültig. Die Befreiung des Bodens der Szekler vom jus Regium wurde gestrichen, ihre Vornehmen wurden den Grundherren der Burgkomitate, und die auf den Gütern der Vornehmen lebenden Szekler den Leibeigenen gleichgesetzt. Den führenden Köpfen gewährte man zwar Zehntfreiheit, doch die Pflicht zum persönlichen Militärdienst blieb bestehen. Damit verlor das Szekler Gemeinvolk seine persönliche Freiheit und wurde zu steuerzahlenden Leibeigenen im Besitz der Krone, was der Fürstenbeschluß wie folgt ausdrückte: "Die Szekler Gemeinde sei unser freies Eigentum". Darüber hinaus ließ der Fürst, um das Szeklertum in Schach zu halten, in Udvarhely die Burg von Székelytámadt und in Várhely die Burg Székelybánja erbauen.

TO