PaduanerSo nannte man Ende des 16. Jahrhunderts in Siebenbürgen jene Personen mit humanistischer Bildung, die für kürzere oder längere Zeit an der Universität in Padua studiert hatten, nach ihrer Rückkehr einen einflußreichen Platz in der Regierung, im Fürstenrat oder im kulturellen Leben einnahmen und dadurch zu hohem Ansehen gelangten. Zu diesem Personenkreis gehörten unter anderem Farkas Kovacsóczy, Márton Berzeviczy und Ferenc Forgách, die alle das Kanzleramt bekleideten, und auch Jan Zamoyski, der polnische Kanzler István Báthorys, hatte in Padua studiert. TO |