An der Zsitvamündung geschlossener Frieden
Der zwischen dem Kaiser und ungarischen König Rudolf II. sowie Sultan Ahmed I. an der Zsitvamündung geschlossene Frieden beendete die als fünfzehnjähriger (oder langer) Krieg (1591-1606) bezeichneten Kämpfe. Der für zwanzig Jahre gültige Vertrag garantierte den Friedenszustand (Burgbelagerungen und Streifzüge waren verboten) und die Freilassung der Kriegsgefangenen beider Seiten. Daneben mußte der Kaiser dem Sultan als einmaliges Geschenk 200.000 Forint schicken. Nach Zahlung dieser Summe war er jedoch im 17. Jahrhundert nicht mehr verpflichtet, wie im vorangehenden Jahrhundert im Sinne der früheren Friedensverträge jährlich 30.000 Forint an die Türken zu zahlen.
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