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Széchenyi, Kossuth, Batthyány, Deák

Studien zu den ungarischen Reformpolitikern des 19. Jahrhunderts und ihren Beziehungen zu Österreich
Tanulmányok reformkori magyar politikusokról és kapcsolatukról Ausztriához

INHALT, VORWORT


Inhalt


I. Széchenyi und Wien. Eine Beziehung auf Leben und Tod
  Einführung. István Széchenyi (1791-1860) - "Der größte Ungar" (Andreas Oplatka)
  Andreas Oplatka: Ungleiche enge Partner: Széchenyi und Metternich
  Ferenc Velkey: Széchenyi (und sein Memorandum unter 30 anderen) in Metternichs Vorzimmer
  András Gergely: Das letzte Lebenskapitel Széchenyis in Wien: in der Heilanstalt von Döbling
  Stefan Malfèr: Ein Rückblick und ein Ausblick. April 1860. Graf Stephan Széchenyi,
Karl Ludwig Freiherr von Bruck und die Habsburgermonarchie

II. "Liebe und Hass. Kossuth und Wien
  Einführung. Lajos Kossuth (1802-1894). Ein biographischer Überblick (Zoltán Fónagy)
  Thomas Kletečka: Das Ministerium Schwarzenberg und die Kossuth-Emigration
  Stefan Malfèr: Kossuth und die österreichische Geschichtsschreibung
  Gábor Erdődy:Kossuth und Wien im Jahre 1848-49
  Gábor Pajkossy: Gefangenschaft und Prozess Kossuths, 1837-1840

III. Graf Lajos Batthyány. Ein gesetzestreuer Hochverräter
  Einführung. Graf Lajos Batthyány (1807-1849) (András Gergely)
  Gábor Erdődy: Lajos Batthyány und die Entstehung des ungarischen Nationalstaates
  Waltraud Heindl: "Frei das Wort, frei der Gedanke...." Gedanken zum österreichischen Liberalismus
  Zoltán Fónagy: Batthyánys Jugendjahre in Wien
  Ágnes Deák: Ludwig Graf Batthyány und die österreichische ständische Opposition im Vormärz
  Róbert Hermann: Lajos Batthyány und die Aufstellung der Honvédarmee

IV. Ferenc Deák. Liberales Denken und Kompromissbereitschaft
  Einführung. Ferenc Deák (1803-1876). Kurzbiographie (András Molnár)
  Stefan Malfèr: Ferenc Deák in der österreichischen Geschichtsschreibung
  Barna Mezey: Ferenc Deák und die Kodifikation
  Thomas Olechowski: Ferenc Deák und die Entwicklung des ungarischen Strafrechts im 19. Jahrhundert
  László Csorba: Deák und die Vorbereitung des Ausgleichs
  Anatol Schmied-Kowarzik: Der staatsrechtliche österreichisch-ungarische Ausgleich von 1867 und das Zoll- und Handelsbündnis zwischen Cisleithanien und Ungarn
  Imre Ress: Deák und der ungarisch-kroatische Ausgleich

Quellen und Literatur
Register
Vorwort


Vorwort

Das Collegium Hungaricum in Wien veranstaltete mit verschiedenen Partnern in den letzten Jahren zwischen 2002-2010 wissenschaftliche Symposien über vier bedeutende Politiker des ungarischen Reformzeitalters und der Revolutionszeit: über Lajos Kossuth (gemeinsam mit der Botschaft der Republik Ungarn anlässlich seines 200. Geburtstages 2002), Ferenc Deák (gemeinsam mit dem Österreichischen Staatsarchivs auch anlässlich seines 200. Geburtstages 2004), Lajos Batthyány (ebenfalls gemeinsam mit dem Österreichischen Staatsarchiv auch anlässlich seines 200. Geburtstages 2007) und István Széchenyi (gemeinsam mit dem Österreichischen Staatsarchiv mit dem Zentralverband Ungarischer Vereine und Organisationen in Österreich zum 150. Todestag des "größten Ungarn" 2010). Der vorliegende Band enthält die Vorträge der wissenschaftlichen Symposien in redigierter Form.

Die Organisation der Symposien wurde von den jeweiligen Leitern des Collegium Hungaricum, von Univ.-Prof. Dr. Károly Csúri, Dr. Zoltán Fónagy, Dr. József Kelenik und Dr. Márton Méhes durchgeführt. Das Collegium Hungaricum möchte sich bei seinem österreichischen Partner, dem Österreichischen Staatsarchiv, besonders bei dem Generaldirektor, Hon.-Prof. Dr. Lorentz Mikoletzky, der immer bereit war, diese Veranstaltungen aufzunehmen, bedanken. Wir bedanken uns bei Dr. Imre Ress, dass er die Idee der Publikation des Bandes nicht einschlafen ließ. Besonderer Dank gilt Dr. Stefan Malfèr, der die sprachliche Redaktion der ungarischen Beiträge übernahm und mit großer Sorgfalt vollendete.

Das Collegium Hungaricum, das Institut für ungarische Geschichtsforschung in Wien und die Ungarische Archivdelegation beim Österreichischen Staatsarchiv hoffen, dass sie mit der Publikation dieses Bandes zum besseren Verständnis dieser konfliktvollen Epoche, die sich für die spätere Entwicklung Mitteleuropas so wichtig erwiesen hat, beitragen können.

Csaba Szabó

István Fazekas


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