Lőrincz Zoltán
"...Die Bilder sind von uns genehmigt..."
Die Stellung der ungarischen Reformation zur Kunst und zur Architektur
INHALT, VORWORTInhalt
Vorwort
Vorbemerkung
1. Einführung
2. Die kunstgeschichtliche Relativität des Begriffes "Bild"
3. Das Bild in der Reformationszeit (Luther, Zwingli, Calvin)
4. Die kulturelle Bedeutung der ungarischen Reformation
5. Die Beschlüsse der Synode zur Kunst im 16. Jahrhundert
6. Die Entwicklung der Regionen
6.1 Oberungarn
6.2 Siebenbürgen
6.3 Das Eroberungsgebiet
7. Über die Zeit der Gegenreformation am Anfang des 17. Jahrhunderts
8. Zusammenfassung
Anlage
Abkürzungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
Vorwort
Glaube und Kunst - Dieses Thema zieht sich wie ein roter Faden durch die Abhandlungen von Zoltán Lőrincz. Ausgehend von der Auseinandersetzung der reformierten Kirche mit der Bildenden Kunst beschäftigt er sich mit den Ausdrucksformen, die der Glaube in der Kunst besonders in der Malerei findet. Dies alles findet seinen Abschluss und Höhepunkt in der Abhandlung über die neu erbaute Kirche in Kőszeg.
Im Dekalog (Gen 2, 20ff) heißt es: Du sollst dir kein Bildnis machen! Das reformatorische Gedankengut hat dies aufgegriffen! Die Folge waren Bilderstürmer und Verbannung der Kunst (vor allem der Bilder) aus den Kirchen.
Kirche ohne Bilder - die reformierte Kirche zieht dieses Gedankengut durch. Trotzdem muss festgestellt werden: Jede Kirche ist ein Kunstwerk.
Bilder sind oft Ausdruck des Glaubens. Gefühle sind nicht in Worte zu bringen. Bilder drücken dieses tief innerlich Erlebte des Glaubens aus, so wie der Kirchenbau Ausdruck der Glaubenshaltung und der Zeit ist. Die neue reformierte Kirche in Kőszeg in der Form einer Jurte, deren Entstehen weitgehend auf Dr. Lőrincz zurückgeht, soll nun Ausdruck dieser Glaubenseinstellung verbunden mit dem bodenständigen Lebensgefühl sein.
Manfred Koch