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Barabás Gábor

Das Papsttum und Ungarn in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, ca. 1198 - ca. 1241

INHALT, EINLEITUNG


Inhalt


Vorwort

I. Einleitung
I.1. Die Darstellung der vorläufigen Ziele des Projektes
I.2. Historiografischer Überblick über Forschung der päpstlich-ungarischen Beziehungen von der Mitte des 12. Jahrhunderts bis 1241
I.2.1. Die Themen der Beziehungen
I.2.2. Der Forschungstand bezüglich der Wirkung der Papsturkunden
I.3. Die Bestimmung der Ziele, Methoden und des Rahmens der Forschung

II. Die Erscheinungsformen der Kontakte und der möglichen päpstlichen Wirkung in Ungarn
II.1. Theoretische Überlegungen bezüglich der Beziehungen
II.2. Das Legationswesen
II.2.1. Allgemeine Eigenschaften und Tendenzen des Legationswesens
II.2.2. Die Formen der päpstlichen Repräsentation in Ungarn und die Schwierigkeiten der Interpretation der Legationen
II.2.3. Zusammenfassung
II.3. Das kanonische Recht und die päpstliche delegierte Gerichtsbarkeit
II.3.1. Allgemeine Tendenzen
II.3.1.1. ius novum - ius commune
II.3.1.2. Die Entstehung der delegierten Gerichtsbarkeit
II.3.2. Die Erscheinung und Gestaltung der päpstlichen delegierten Gerichtsbarkeit in Ungarn
II.3.2.1. Die wichtigsten Themengruppen der Rechtsangelegenheiten
II.3.2.2. Abweichungen von den allgemeinen Tendenzen
II.3.2.3. Die Richter
II.3.2.4. Die Eigenheiten der Prozessführung
II.3.3. Die geistliche Gerichtsbarkeit in Ungarn
II.3.3.1. Die Konsistorien und die delegierte Gerichtsbarkeit
II.3.3.2. Die Gestaltung des Systems im Spiegel der überlieferten Urkunden (1196-1241)
II.4. Die Untersuchungen im Bereich der Diplomatik
II.4.1. Die Kriterien der Untersuchung
II.4.2. Die Ebenen der ungarischen pragmatischen Schriftlichkeit
II.4.2.1. Die Anfänge der ungarischen pragmatischen Schriftlichkeit und die Herausbildung der königlichen Kanzlei
II.4.2.2. Ein mögliches Vorbild? Die päpstliche Kanzlei vor 1241
II.4.2.3. Das Urkundenwesen der ungarischen Prälaten
II.4.2.4. Die glaubwürdigen Orte
II.4.3. Die vergleichenden Untersuchungen
II.4.3.1. Die bezüglich der päpstlichen delegierten Gerichtsbarkeit ausgestellten Schreiben
II.4.3.2. Die Königsurkunden
II.4.3.3. Die Urkunden der Erzbischöfe und Bischöfe
II.4.3.4. Die Urkunden der Kapitel und der Konvente

III. Die thematische Untersuchung der Felder der Beziehungen
III.1. Diplomatische Aspekte der päpstlich-ungarischen Beziehungen
III.1.1. Streitfälle in der Königsfamilie
III.1.1.1. Der Streit zwischen Emmerich und Andreas
III.1.1.2. Die Auseinandersetzungen zwischen Andreas II. und seinem Sohn - Die Ehe Prinz Bélas
III.1.2. Die Kreuzzugsfrage
III.1.2.1. Von der Idee bis zum Ende des 5. Kreuzzugs
III.1.2.2. Weitere Ideen
III.1.3. Die Nichtchristen in Ungarn
III.1.4. Die ungarische Episode und die Vertreibung des Deutschen Ordens
III.1.5. "sub B. Petri et nostra protectione suscipimus" - päpstliche Protektion von Laien
III.1.6. "a Tartaris invasum et occupatum pro magna parte"
III.2. "ut sicut est unus pastor" Die Frage der Einheit des Glaubens und der Streit mit den Häretikern
III.2.1. Die Bogumil-Häretiker des Balkans
III.2.1.1. Die ersten Versuche einer Zurückdrängung der Häretiker und die Union der orthodoxen Kirchen
III.2.1.2. Die weiteren Bemühungen
III.2.2. Die geplante Union mit den orthodoxen Kirchen im Osten
III.2.3. Die Errichtung von neuen Bistümern
III.2.3.1. Die Mission unter den Kumanen
III.2.3.2. Die andere Richtung: Syrmien
III.3. Die Angelegenheiten der Kirchenherrschaft
III.3.1. electio canonica
III.3.2. Die Fragen der Kirchenorganisation
III.3.3. Sonderrechte und das Papsttum
III. 4. Die Angelegenheiten der Kirchendisziplin
III.5. Rechtsstreite zwischen Klerikern und Kirchen
III.6. Laien in den Prozessen - Gewalttaten gegen Kleriker

IV. Fazit

Quellen- und Literaturverzeichnis (Abkürzungen)
  1. Originalurkunden und edierte Quellen
  2. Sekundärliteratur
Anhang
  Anhang 1. Geographische Namen
  Anhang 2. Päpstliche Legaten in Ungarn (1198-1241)
  Anhang 3. Päpstliche Briefe an Legaten (1198-1241)
  Anhang 4. Die Urkunden der Legaten (1198-1241)
  Anhang 5. Delegationen der päpstlichen Gerichtsbarkeit (1198-1241)
  Anhang 6. Die Kirchenorganisation Ungarns
Publikationen der Ungarischen Geschichtsforschung in Wien



Einleitung

Das vorliegende Buch wurde als Teil des Projekts "Päpstlich geprägte Integrationsprozesse in Ost- und Westeuropa (11.-13. Jh.) - Universale Einheit oder vereinheitlichte Vielfalt" am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen- Nürnberg erstellt. Die grundsätzliche Fragestellung der Forschungsgruppe betraf die Beziehung des Papsttums zu den vielfältigen regionalen Entwicklungen der Randgebiete Europas und die dazu gehörenden zahlreichen Rückwirkungen. Zudem sollen allerdings auch die Ursachen und Wirkungen der vielfältigen Kontakte zur Kurie, vor allem aber der Prozess ihrer Entstehung selbst untersucht werden. Im Folgenden werden dementsprechend die grundsätzlichen Ziele, die Fragestellungen und die Ausrichtung des ganzen Projektes - auf die ungarische Lage zugespitzt - näher beleuchtet und vorgestellt, was von einer historiografischen Übersicht über die ungarische Forschungen bezüglich der päpstlich-ungarischen Beziehungen gefolgt wird bzw. es wird die Fragestellung, die Methoden und die Rahmen der Untersuchung vorgestellt. Allerdings soll hervorgehoben werden, dass der ursprünglichen Ausrichtung des Projektes nicht überall gefolgt wurde, wie es anhand der Unterschiede der Beschreibung des eigenen Forschungsvorhabens sichtbar wird.


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