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Tóth Gyula

Chemische Analyse der Trinkwässer Ungarns

INHALT, VORWORT


Inhalt


Vorwort
Einleitung
Tabellarische Zusammenstellung der Wasseranalysen
Nachträge
[Karte:] Ungarns Wasser, die zwischen 1895-1909 von der kgl. ungar. chemischen Staatsanstalt untersucht und für trinkbar befunden wurden



Vorwort

Die kgl. ungar. geologische Reichsanstalt befaßt sich bereits seit ihrer Gründung mit den hydrogeologischen Angelegenheiten des Reiches.

Das Vorkommen, die Qualität und Quantität, mit einem Wort das ganze Leben des Wassers hängt innigst mit der Geologie unserer Erde zusammen. Der richtigen und gründlichen Lösung der Wasserfragen müssen also geologische Studien vorangehen.

Hand in Hand damit schreitet auch die Frage der chemischen Zusammensetzung des Wassers, deren Lösung heute nicht nur aus sanitären Gründen, sondern auch im Interesse der Industrie äußerst wichtig, unentbehrlich ist.

Da aber für die Vervollkommnung unserer diesbezüglichen Kenntnisse eine reiche Menge von gewissenhaften und genauen Beobachtungen und Daten von großer Wichtigkeit ist, werden einschlägige Daten schon seit langen Jahren gesammelt. Damit diese wichtigen Daten auch praktisch verwertbar seien, wollen wir hiemit an die Veröffentlichung derselben schreiten.

Wir beginnen die Arbeit über die Wässer des Ungarischen Reiches mit dem zweiten Teile. Dieser wertvolle Teil wurde uns von der Direktion der kgl. ungar, chemischen Staatsanstalt und Versuchsstation zur Publizierung überlassen. Es werden darin die Ergebnisse der chemischen Analyse und auf Grund dessen die Brauchbarkeit eines Teiles unserer Trinkwässer vorgeführt.

Die große Arbeit wurde von Julius v. Tóth, Vizedirektor der Chemischen Anstalt ausgeführt, der die Daten auch unter Druck ordnete.

Die emsige Arbeit so vieler Jahre möge dem Gemeinwohl dienlich sein!

Budapest, den 1. Februar 1911

Die Direktion der kgl. ungar. geologischen Reichsanstalt:

Dr. Thomas v. Szontagh


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