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Lexik

INHALT, VORWORT


Inhalt


Vorwort der Herausgeberin

Ilona Feld-Knapp: Fachliche Kompetenzen IV: Zur Rolle der Fachkenntnisse von Fremdsprachenlehrenden beim Umgang mit dem fremdsprachlichen Wortschatz im DaF-Unterricht
Erzsébet Drahota-Szabó: Die Blaubeeren sind deshalb rot, weil sie noch grün sind. Wortschatzarbeit im DaF-Unterricht
Thomas Fritz: Überlegungen zum Lexikon mehrsprachiger Sprachverwender*innen
Rita Brdar-Szabó - Mario Brdar: Explaining and teaching systematic false friends via metonymy
Attila Péteri: Modalpartikeln und Deutsch als Fremdsprache: Eine ewiggrüne Frage aus neuer Sicht
Roberta Rada: Wort im Diskurs - Wort im DaF-Unterricht
Petra Szatmári: Kulinarische Phraseologismen in der fremdsprachlichen Kommunikation
Bernhard Offenhauser: Kollokationen im DaF-Unterricht - Nutzbarmachung von Kollokationen zur Förderung der kollokativen Kompetenz. Erweiterung der lexikalischen Kompetenz am Beispiel eines DaF-Jugendkurses
Anna Reder: Wortschatzorientierter Deutschunterricht - Leitlinien und empirische Befunde
Zita Hollós: Deutsch-ungarische Internetwörterbücher. Eine kritische Auseinandersetzung aus der DaF-Perspektive
Martina Elisabeth Caspari: "Erzähl mir eine Geschichte". Storytelling heißtStorylistening - Vokabelerwerb im DaF/DaZ-Unterricht
Michaela Kováčová: Filmbasierte Wortschatzarbeit für heutige Jugendliche
Lara Hedžić: Zur Relevanz der sprachlichen Pluralität in DaF-Lehrwerken in Bosnien-Herzegowina
Alexandra Breu: Probleme der Wortschatzarbeit im DaF-Unterricht in Serbien
Pachné Heltai Borbála: Nyelvi ideológiák, nyelvi tudatosság és szókincs-elsajátítás - példák a kisebbségi oktatás területéről
Antalné Szabó Ágnes: A szakszóhasználat vizsgálata az osztálytermi kontextusban magyarórák alapján
Eszter Varga-Mónok: Texte der klassischen deutschen Literatur im DaF-Unterricht: Vorstellung einer thematischen Unterrichtseinheit mit zwei Balladen von Johann Wolfgang von Goethe
Herta Márki: Sprachentwicklung. Eine Studie zur Untersuchung der Besonderheiten der Sprachentwicklung von Lernenden mit unterschiedlichen L1 an ungarischen Schulen am Beispiel der Konzeptualisierung von Menge

Autorinnen und Autoren des Bandes



Vorwort

Der vorliegende neue Band der Publikationsreihe CM-Beiträge zur Lehrerforschung erscheint unter dem Motto "Lexik". Der Band enthält Beiträge, die den Wortschatz der deutschen Sprache aus unterschiedlichen Perspektiven thematisieren und mit der Zielsetzung verfasst wurden, einen Beitrag zum Ausbau des Lehrerwissens angehender und praktizierender DaF-Lehrender zu leisten. Darüber hinaus will der Band Fachleute, die in der universitären DaF-Lehrerausbildung tätig sind, zum Nachdenken über den Stellenwert der fachwissenschaftlichen Kenntnisse anregen. Die einzelnen Beiträge sind thematisch aufeinander abgestimmt und zeigen eine große Vielfalt beim Umgang mit dem deutschen Wortschatz.

Der nunmehr fünfte Sammelband unserer Reihe enthält insgesamt 18 Studien von ausländischen und einheimischen Kolleginnen und Kollegen und endet mit zwei Artikeln, die sich thematisch nicht direkt mit dem Thema der Lexik befassen, jedoch ebenfalls wichtige und für den hier zur Diskussion stehenden Bereich relevante Aspekte enthalten, indem sie jeweils ein Forschungsprojekt (eine Diplomarbeit und ein Dissertationsprojekt) vorstellen. In beiden Fällen handelt es sich um junge Forscherinnen, die ihre ersten Schritte in der Welt der Wissenschaften im Rahmen der Cathedra Magistrorum, der Lehrerakademie des Eötvös-József-Collegiums gemacht haben.

Der den Band eröffnende Beitrag von Ilona Feld-Knapp aus der Studienreihe der Verfasserin zu fachlichen Kompetenzen hat einen Einführungscharakter: Im Text werden die für die Lehrenden relevanten Fachkenntnisse in Bezug auf den Wortschatz aus sprachwissenschaftlicher, psycholinguistischer und fachdidaktischer Sicht in einem Überblick diskutiert, der Wortschatz als Lehr- und Lerngegenstand behandelt und zum Schluss Konsequenzen für die Praxis gezogen. Erzsébet Drahota-Szabó setzt sich mit der Frage der komplexen neuronalen Vernetzung der Wörter und ihrer Relevanz für den Fremdsprachenunterricht auseinander. Thomas Fritz beschäftigt sich aus einer neuen Perspektive mit dem Thema des Lexikons bei Mehrsprachigen. Rita Szabó-Brdar und Mario Brdar befassen sich in ihrem Beitrag mit der Problematik der falschen Freunde und behandeln dieses Thema aus einem völlig neuen Blickwinkel. Attila Péteri thematisiert in seinem Beitrag die Situation des Deutschunterrichts in Ungarn anhand der Vermittlung von Redepartikeln und sucht nach einer Antwort auf die Frage, warum die linguistischen Ergebnisse sich in der Praxis des Deutschunterrichts nur recht langsam und schwierig durchsetzen. Der Beitrag von Roberta Rada setzt sich zum Ziel aufzuzeigen, wie die Diskurslinguistik bzw. Die linguistische Diskursanalyse für die Sprachdidaktik nutzbar gemacht werden kann. Petra Szatmári stellt den Begriff der Phraseologischen Kompetenz in den Mittelpunkt und geht der Frage nach, welche Relevanz diese Kompetenz für den Fremdsprachenunterricht hat. Bernhard Offenhauser plädiert in seinem Beitrag für die Sensibilisierung der Lernenden bereits im Anfängerunterricht für Kollokationen. Anna Reder leistet einen Beitrag zur Diskussion über die Rolle der Wortschatzarbeit im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht. Zita Hollós vermittelt ein spektakuläres und aufschlussreiches Bild über die Praxis zweisprachiger, deutschungarischer Internetwörterbücher der letzten 2-3 Jahre. Martina Caspari stellt ein lehrwerkunabhängiges Unterrichtsmodell exemplarisch anhand von fünf zusammenhängenden Unterrichtsaktivitäten vor, das Storytelling bzw. Storylistening ins Zentrum stellt. Michaela Kováčová setzt sich zum Ziel, auf die Möglichkeiten der Integration von audiovisuellem Material in die Wortschatzarbeit hinzuweisen. Im Aufsatz von Lara Hedľić werden gängige bosnisch- herzegowinische DaF-Lehrwerke und Lehrpläne für Mittelschulen bzw. Gymnasien daraufhin untersucht, ob und wie sie den plurizentrischen Ansatz umsetzen bzw. der sprachlichen Vielfalt der deutschsprachigen Länder auf lexikalischer Ebene gerecht werden. Im Beitrag von Alexandra Breu wird der DaF-Unterricht in Serbien mit dem Fokus auf die Wortschatzarbeit dargestellt. Borbála Pachné Heltai widmet sich in ihrem Beitrag dem Zusammenhang zwischen sprachlichen Ideologien, sprachlicher Bewusstheit und Spracherwerb. Ágnes Antalné Szabó untersucht in ihrem Beitrag die Lehrersprache, unter besonderer Berücksichtigung des Fachwortschatzes in den Erläuterungen und Erklärungen von Lehrenden. Eszter Varga-Mónok geht der Frage nach, wie Texte der klassischen deutschen Literatur einen Beitrag zum erfolgreichen DaF-Unterricht auch im 21. Jahrhundert leisten können. Schließich stellt Herta Márki ihr Dissertationsprojekt vor, in dem sie die Besonderheiten der sprachlichen Entwicklung der Lernenden mit unterschiedlichen L1 untersucht.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Autorinnen und Autoren für die konstruktive, meiner Überzeugung nach auch diesmal äußerst fruchtbare Zusammenarbeit herzlichst bedanken. Mein besonderer Dank gilt meinem geschätzten Kollegen, dem Schriftleiter der Reihe Balázs Sára, und nicht zuletzt sage ich Herrn László Horváth, dem Direktor des Eötvös-Collegiums, ein großes Dankeschön für die Ermöglichung der Herausgabe dieser Reihe - sein Enthusiasmus und seine Überzeugung vom Geist der Cathedra Magistrorum haben unsere Arbeit von der Gründung dieser Lehrerakademie an bis heute unterstützend begleitet.

Budapest, im November 2020
Die Herausgeberin


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