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Grammatik

INHALT, VORWORT


Inhalt


Ilona Feld-Knapp: Fachliche Kompetenzen von DaF-Lehrenden I
Sabine Dengscherz: Sprachstrukturen reflektieren, verstehen - und erklären können. Zur Auseinandersetzung mit Grammatik in der Ausbildung von Lehrenden für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
Gabriele Graefen: Pragmatische Inspirationen für den künftigen Grammatikunterricht
Wolf-Dieter Krause: Integration statt Separation: Grammatik im DaF-Unterricht
Rita Brdar-Szabó: Metonymische Kompetenz und Grammatikerwerb
Pál Uzonyi: Kontrastivität in der ungarischen DaF-Grammatikografie
Attila Péteri - Péter Bassola: EuroGr@mm: Projekt für eine Internetgrammatik des Deutschen im Spiegel von fünf europäischen Sprachen
Katalin Boócz-Barna: Erwerbsfördernde Grammatikarbeit im L3-Deutschunterricht
Anna Reder: Grammatikalische Besonderheit in Instruktionen
Gabriella Pálffy: Panorama pédagogique du FLE en Hongrie: Contexte, projets, formations et résultats
Balázs Vida - Brigitta Dóczi: The changing role of grammar in instructed language learning
Antalné Szabó Ágnes: A tanári beszéd funkciója anyanyelvi és idegen nyelvi órák alapján
Veszelszki Ágnes: Academic Writing, wissenschaftliches Schreiben, tudományos írás. Egyetemi hallgatók írásos produktumai - stilisztikai és grammatikai szempontból
Rudolf Iványi: Zu einigen Widersprüchen der Grammatikvermittlung. Zugleich ein Plädoyer für einen differenzierteren Umgang mit sprachlicher Korrektheit im DaF-Unterricht
Enikő Jakus: Zur Rolle des Transfers grammatischer Strukturen in der Textproduktion des Deutschen als Fremdsprache. Eine Analyse von Abiturtexten ungarischer Fremdsprachenlernender
Eszter Kránicz: Zur Relevanz von Chunks im DaF-Unterricht
AutorInnen des Bandes



Vorwort

Der vorliegende dritte Band der Reihe "CM-Beiträge zur Lehrerforschung" erscheint unter dem Motto "Grammatik" und will durch die Vertiefung der fachlichen Kompetenzen zum Ausbau des beruflichen Selbstverständnisses angehender und praktizierender DaF-Lehrender beitragen. Der erste Band der Reihe "CM-Beiträge zur Lehrerforschung" unter dem Motto "Beruf und Berufung. Fremdsprachenlehrer in Ungarn" (2012) hat in der Reihe einen einführenden Charakter: In den Beiträgen geht es um grundlegende allgemeine Fragen zum Thema von Lehrendenkompetenzen. Der zweite Band (2014) behandelt das Thema der Mehrsprachigkeit, deren Förderung unter institutionellen Rahmenbedingungen die DaF-Lehrenden vor große neue Herausforderungen stellt und einen neuen Kontext für den DaF-Unterricht darstellt. Der vorliegende dritte Band fokussiert auf fachliche Kompetenzen in Bezug auf einen Kernbereich des DaF-Unterrichts, auf die Funktion und auf die Vermittlung der Sprachbasis mit besonderer Betonung auf Grammatik. Der vorliegende dritte Band ist traditionell mehrsprachig, die Mehrheit der Beiträge wurde auf Deutsch verfasst, es gibt jedoch Beiträge in Englisch, Französisch und Ungarisch.

Der dritte Band der Reihe "CM-Beiträge zur Lehrerforschung" wird von einem Beitrag von Ilona Feld-Knapp eröffnet, in dem die Frage der fachlichen Bildung in der universitären DaF-Lehrerausbildung mit besonderer Rücksicht auf die fachdidaktischen Kompetenzen und deren Bedeutung für die Grammatikvermittlung im DaF-Unterricht umrissen wird. Der Beitrag von Sabine Dengscherz beschäftigt sich mit Anforderungen an einen Grammatikunterricht, der vermitteln soll, wie Sprache "funktioniert". Der Beitrag von Gabriele Graefen beschreibt pragmatische Inspirationen für den künftigen Grammatikunterricht. Wolf-Dieter Krause bettet in seinem Beitrag grammatische Phänomene in größere Zusammenhänge ein.

Rita Brdar-Szabó verfolgt in ihrem Beitrag das Ziel, eine Arbeitsdefinition der metonymischen Kompetenz vorzulegen und zur Diskussion zu stellen; Pál Uzonyi thematisiert mögliche grammatikografische Erscheinungsformen der Kontrastivität und gibt eine analysierende Übersicht über die seit dem 16. Jahrhundert veröffentlichten Grammatiken; Attila Péteri und Péter Bassola stellen das EuroGr@mm-Projekt für eine Internetgrammatik des Deutschen im Spiegel von fünf europäischen Sprachen vor; Katalin Boócz-Barna diskutiert in ihrem Beitrag die wichtigsten Komponenten des L3-Deutschlernens und der L3-Grammatikarbeit; Anna Reder widmet sich den grammatikalischen Besonderheiten unterrichtlicher Arbeitsanweisungen; Gabriella Pálffy geht der Frage nach, nach welchen Konzepten in der Französichlehrerausbildung in der letzten Zeit an der ELTE gearbeitet wird; Balázs Vida und Brigitta Dóczi beschreiben den Wandel der Rolle der Grammatik in den Lehrmethoden im Unterricht des Englischen als Fremdsprache; Ágnes Antal-Szabó thematisiert die Funktion der Lehrersprache im Mutter- und Fremdsprachenunterricht; Ágnes Veszelszki befasst sich in ihrem Beitrag mit dem Thema des wissenschaftlichen Schreibens im Kontext des Ungarischen als Muttersprache; Rudolf Iványi nimmt in seinem Beitrag einige Widersprüche der Grammatikvermittlung im modernen Fremdsprachenunterricht unter die Lupe; Enikő Jakus befasst sich mit der Rolle des Transfers grammatischer Strukturen in der Textproduktion des Deutschen als Fremdsprache und schließlich wird von Eszter Kránicz die Relevanz von Chunks im DaF-Unterricht untersucht.

Budapest, den 15. November 2016
Ilona Feld-Knapp


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