Tétel adatlapja
VisszaCÍMLAP

Investigatio Fontium

Griechische und lateinische Quellen mit Erläuterungen

INHALT, VORWORT


Inhalt


Vorwort des Herausgebers

ANTIQUITAS

Tibor Szepessy: La fin de l'histoire. Quelques contributions au roman d'Achille Tatius
Attila Hajdú: Apologia Athēnaiõn - Nicolaus' Speech in Diodorus Siculus (D.S. XIII, 20.1-27.6).27
László Horváth: Plutarchs μεθ' ίστορίαϛ καί άποδείξεωϛ: Über die Bosheit des Herodot und die "olympische Geschichte"(Plut. Dem. IX,1)
Tamás Mészáros: Two Critical Notes on the Ancient Biographical Tradition of Thucydides

BYZANTIUM
Katalin Delbó: Ein byzantinischer Roman aus dem 12. Jahrhundert. Niketas Eugenianos: Drosilla und Charikles
Emese Egedi-Kovács: La traduction française de la version grecque dite d'Iviron de Barlaam et Joasaph. À propos de l'édition critique en cours
Zoltán Farkas: Three Epigrams (cod. Paris. suppl. Gr. 309 f. VI)
Erika Juhász: Scelus nomine Andreas Darmarius scriptor et veterator nequissimus
Patrícia Szikora: An Avar Embassy in Constantinople (Corippus: In laudem III, 231-407)
Iván Tóth: The Last Byzantine Historiographer and his Audience

RENASCENTIA
Orsolya Bobay: L'immagine dell'Egitto nel Commentario di Ioachimus Vadianus
Ádám Bujdosó: Nicolaus ex Mirabilibus on Conscience
Péter Ekler: Classical Literature as a Model and Standard in the De Modo Epistolandi of Augustinus Moravus Olomucensis
Konstantinos Nakos: The Role of the Age of Antiquity in the First Years of the Young Modern Greek State (1830-1850)
Áron Orbán: Individual Astrology as a Means of Character-building in the Poetry of Konrad Celtis
Zsuzsanna Ötvös: Marginal Notes and their Sources in the Manuscript ÖNB Suppl. Gr. 5
Miklós Péti: Equal in Fate - Equal in Renown: Poetic Self-presentation in Homer and Milton
Lajos Zoltán Simon: "Ov'ancor le sirene uson cantare" Giovanni Boccaccio's Silva cadens (Buccolicum carmen 5)
Dora E. Solti: Überblick über die Byzanzrezeption der ungarischen Literatur im 20. Jahrhundert.



Vorwort

Von der im Rahmen des OTKA-Projekts Klassisches Altertum, Byzanz und Humanismus. Kritische Quellenedition mit Erläuterungen (NN 104456) wirkenden philologischen Forschungsgruppe wurde bei der XI. Ungarischen Konferenz für Altertumsforschung (22.-24. Mai 2014, ELTE Budapest) eine separate, eigenständige Tagung veranstaltet. Mehrere Mitarbeiter anderer Institute haben sich hierbei den Forschern des Eötvös-József-Collegiums der ELTE angeschlossen, so dass die Vortragenden der Tagung die zahlenmäßig stärkste Gruppe der renommierten ungarischen Konferenz für Altertumskunde bildeten. Obwohl die in den Vorträgen und in hier abgedruckten Studien repräsentierten Forschungsbereiche durch die thematische Vielfalt des Forschungsinteressen bedingt in vielen Fällen keine unmittelbaren Berührungspunkte aufweisen (können), so haben sich doch die Forschungsmethode, die gemeinsame philologische Perspektive und die Liebe zur Wissenschaft ganz im Sinne der Organisatoren wieder einmal als stark verbindende und identitätstiftende Kräfte erwiesen.

Sorgfältige Rezeption und präzise Deutung der primären Quellen - alt- und neugriechischer, lateinischer, altfranzösischer, italienischer und englischer Texte, von Papyri und Codices, sowie philosophischer und astrologischer Abhandlungen - bilden unseres Erachtens das Fundament der historisch-philologischer Forschung. Auf diesem Fundament - allerdings ohne den soliden Boden der Empirie unter den Füßen zu verlieren - haben sich die Autoren vorliegenden Bandes auf die Suche nach breiteren Zusammenhängen und umfassend-ganzheitlichen Interpretationen gemacht.

Mit dem Band erhält der Leser somit eine echte "Blütenlese" - eine Anthologie im wahrsten Sinne des Wortes. Falls er bereit ist, die Mühen der Verfasser zumindest teilweise auf sich zu nehmen und die Texte aufmerksam zu lesen, so wird er zweifelsohne ein einmaliges geistiges Abenteuer miterleben können. Von all dem bin ich nicht nur aufgrund meiner Eindrücke als Zuhörer bei der Tagung, sondern auch als Herausgeber des Bandes nach der fesselnden Lektüre der hier abgedruckten Beiträge zutiefst überzeugt.

Ich darf mich bei den Referenten der Tagung und den Autoren des Bandes für ihren Beitrag zum Zustandekommen des vorliegenden Testimoniums herzlichst bedanken.

Budapest, den 31. August 2014

László Horváth


×