IN KAMPF MIT
DEN TOD
Mein Vater stand
zwischen dem Tod und mir:
Der Blick nach vorne brachte keine Sorgen,
Ich lachte unbeschwert und wohlgeboren
Weit hinter seinem schützenden Panier.
Er fiel. Schwach,
ränkisch, geizig, dunkelrot,
Stand meine Mutter auf, um mit den schlechten
Waffen der schwachen Jahre mitzufechten,
- Um Köpfe überragte sie der Tod.
Sie fiel. Seither
erscheint die Sonne trüber,
Nun muss ich Feigling mit dem Pendelschwingen,
Sanduhren, Ticken und Kalender ringen
Und jenem knochenstarren Gegenüber -
Ich werde fallen.
Wehe mir im Streite
Aus dem mich keine Zauberer befrein!
Wie ungleich, diese Ringen von uns zwein!
- Geliebte komm und tritt an meine Seite!
Wir wollen zwischen
Tod und Kindern stehen,
Um Hiebe aufzufangen, die sonst morden,
In jeder Faser ganz zu Schild geworden
Und fühlen, dass dahinter Herzen stehen.