|
DER MANN AN DER
SCHUHFLICKMASCHINE SAGT:
Ich stehe an der
Maschine
Im Sommer und wenn es schneit,
Da kommen die löchrigen Schuhe
Und rauben mir meine Ruhe
Und fressen mir meine Zeit -
Mit aufgespanntem
Kiefer
Kommte einer an als rief er,
Ich hör sein Wehgeschrei,
Die hölzernen Zähne im Munde
Frisst er eine Viertelstunde
Und grinst und geht vorbei -
Und mit zerfetzten
Rändern,
Und mit verschlissnen Bändern,
Den Zungen, den trockenen, langen,
Halten sie mich gefangen,
Daran lässt sich nichts ändern -
Nach jenem mit der
Ritze
Kommt jener mit dem Schlitze
Und jener mit dem Loche,
Aus Wunden, die nicht bluten
Verrinnen die Minuten,
Verströmt die ganze Woche.
Ich habe manchmal
Gedanken,
Ich fühle sie nebelhaft schwanken,
Und dann tappt wieder ein Schuh
Mit Krämpfen und Abscessen,
Und ich muss wieder vergessen
Und er tritt die Türe zu.
|