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Hegedusu

Satsu-jin han



Nachwort

Vor zwei Jahren zeigte mir Herr Tomoyoshi Sumioka die Novellen von Sandor von Hegedues und bat mich sie zu uebersetzen. Ich sagte freudig zu; denn Sandor von Hegedues ist ein ungarischer Dichter, und ich hatte mich schon als Kind nach seinem Vaterlande gesehnt. Aber wie gross war mein Erstaunen, als ich hoerte, dass Sandor von Hegedues der Neffe Yokais, einer meiner Lieblingsdichter, waere. Mit doppelter Freude habe ich dann zwoelf Novellen uebersetzt und sie in Zeitungen und Zeitschriften veroeffentlicht. Unter diesen Novellen wurden »Der Brief der Mutter«nnd »Wir Zwoelf« besonders gelobt und mit nicht geringer Begeisterung gelesen.

Wie das Madjarische aus dem Deutschen herauszulesen und schoen ins Japanische zu uebersetzen sei ; das war nicht leicht. Denn der Unterschied des Empfindens in beiden Sprachen ist gross. Aber etwas, was ich bei Sandor von Hegedues fand, war japanische Stimmung und japanische Empfindung. Jeder Japaner, der seine Werke mit Begeisterung liest, wird bestimmt die japanische Note anerkennen.

Dass diese Sammlung herauskommt, ist ganz und gar das Verdienst von Herrn Tomoyoshi Sumioka.

Er hat nicht nur seine wertvolle Zeit fuer die Uebersetzung »des Moerdeers« geopfert, sondern auch fuer das Erscheinen des Buches sich selbstlos bemueht. Manche juenge Maenner haben ihm dabei geholfen. So ist diese Sammlung die Kristallisation all der freundlichen Gesinnung, die die Japaner mit Sandor von Hegedues und dem ungarischen Volk verbindet. Mit dem balderscheinenden Buche kann ich Sandor von Hegedues, der seine schoenen Werke seinen japanischen Blutsverwandten sandte, und Herrn Tomoyoshi Sumioka, der mich an dieser bedeutenden Arbeit teilnehmen liess, meine herzliche Dankbarkeit bezeigen.

Tokio, 23. Juli 1935.

Mizuyo Ashiya


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